1000 SCHIFFE UND MEHR...

   

Der weltweite Schiffsverkehr schädigt das Klima

 

Reedereien erzielen extrem hohe Gewinne

 

84 % aller deutschen Handelsschiffe fahren unter der Flagge eines Billiglohnlandes

 

Waren es einst nur Segelschiffe, so sind in der heutigen Zeit riesengroße Fracht- und Containerschiffe unterwegs. Ganz zu schweigen von den mächtigen  Kreuzfahrtschiffen,  die immer mehr schwimmenden Kleinstädten ähneln.

Der Blick auf eine Seekarte, auf der die Weltmeere eingezeichnet sind, ähnelt zunächst einem abstrakten Kunstwerk. Es bewegen sich mindestens 60.000 Schiffe gleichzeitig auf dieser Karte, alle sind unterwegs in den Ozeanen dieser Welt. Auf den informativen Seiten www.vesselfinder.de oder www.marinetraffic.com  gibt es jederzeit Auskünfte über den Standort eines jeden Schiffes.

 

Die Freiheit der Weltmeere – Mare Liberum

Bereits vor 6.000 Jahren begann die Eroberung der Weltmeere mit Schiffen. Seit Jahrhunderten nutzen die Menschen die Seewege für den Transport ihrer Güter.

Vor mehr rund 450 Jahren war es der niederländische Rechtsgelehrte Hugo Grotius, der das Völkerrecht ins Leben rief. Sein Werk MARE LIBERUM (Das freie Meer) war -wenn auch anfänglich sehr umstritten – bahnbrechend!

Wer es genau wissen möchte – hier gibt es ausführliche Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Grotius

 

Die sinnvolle Einschränkung in Form einer Dreimeilenzone gilt bis heute als die Grundlage des modernen Seerechts. Zuletzt wurde die völkerrechtliche Anerkennung durch die Genfer Seerechtskonvention im Jahr 1958 festgelegt. 1982 haben Anrainerstaaten ihre Territorialgewässer ausgedehnt.

 

Wie wurde ich Shipspotter?

Durch einen Wohnsitzwechsel nach Kiel bin ich mehr oder weniger zufällig auf den Schiffsverkehr aufmerksam geworden. Von meiner Wohnung im Westen Kiels bis zum Nord-Ostsee-Kanal sind es nur wenige Fahrradkilometer. Mit dem Wohnsitzwechsel ging ein weiterer lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Endlich ein Leben ohne Auto zu führen. Ganz wichtig: die Entscheidung (mit oder ohne Auto) habe ich nicht alleine getroffen. Meine beste Ehefrau von allen war und ist von dem autolosen Leben begeistert. Also nichts wie rauf auf den Drahtesel und ab in Richtung Nord-Ostsee-Kanal oder zur Kieler Förde.

Von den Vor- und Nachteilen eines autolosen Daseins soll hier nicht die Rede sein.

Die Kameraausrüstung (Gehäuse, Objektive, Stativ…) lässt sich in den Fahrradtaschen unterbringen. Tagesetappen zwischen 20 km bis zu 60 Kilometer führen uns zu wechselnden Aufnahmestandorten. Die ganze Fahrerei hat noch einen positiven Nebeneffekt: wir haben eine halbwegs gute Kondition. Das verdanken wir auch dem fehlenden E-Antrieb an unseren Rädern. Das mitleidige Lächeln mancher E-Bike-Fahrer übersehen wir dabei.

Wir starten nun ins vierte Jahr mit unseren Schiffsbeobachtungen. Im Durchschnitt lichten wir im Jahr 300 bis 350 Schiffe ab. Der Titel „1000 Schiffe und mehr“ ergibt sich schon aus der Summe aller Schiffe.

Wir beschränken uns hauptsächlich aufs Filmen. Dabei arbeiten wir mit einer Auflösung in 4K (3.840 x 2.160). Die 8,3 Mill. Pixel ergeben detailreiche und schärfere Bilder.  

 

Technik:

Panasonic Lumix G 9 II  und G9-Gehäuse sowie Objektive vom Fisheye bis 100-400 mm

GOPRO HERO 9 (Wir sind mit der Kamera noch immer zufrieden, obwohl es schon neuere Modelle gibt)

INSTA 360 X5

DJI Mini 5 Pro  - Drohne

Zu Testzwecken: Apple IPHONE 15 PRO MAX und VIVO X300 mit Zeiss Televorsatz

Schnittsoftware: DaVinci Resolve, CapCut, IMovie

Schnittcomputer: AppleMacBook M4 Chip

16,2 Retina Liqiud Display

ASUS 27 Zoll 4 k Monitor

 

Zuzüglich Stative, Videoköpfe, Mikrofone und und und

 

Von den fast 300 Filmen im Internet hier eine sehr kleine Auswahl der aktuellen letzten drei Filme:

 

 https://www.youtube.com/watch?v=wg3AkPWemnc

 

https://www.youtube.com/watch?v=YgGwn7AKtNg

 

https://www.youtube.com/watch?v=Z8FInAZPr68